... Abtsdorf ...
...   Markt Abtsdorf - bei Zwittau - bis 1946

Wir über uns:   beschreibt  den damaligen  Stand von  1520  / 1850 / 1939

Der Markt  Abtsdorf in Zahlen und Fakten

    Fläche: xxx qkm, xxx Meter m.ü.M. [*bitte anpassen*]
    Siedlungsstruktur: landwirtschaftlichen Betriebe und die geschlossene Siedlungsstruktur, kleinstädtischer Charakter, xxx Einwohner/qkm
    Einwohner: xxx Einwohner
    Politik: Gemeinderat und Vorsteher (Bürgermeister)
    Religion: Römisch-katholisch, reformierte andere Religionen
    Wirtschaft: Industrie, Gewerbe, Dienstleistung, Land- und Forstwirtschaft
    Schulen:

    Sehenswürdigkeiten:

    Friedhof  usw.

    Pfarrkirche, Kapelle  usw.

 

Ortsberichterstattung:

in der Schönhengster Heimat Zeitung  Ausgabe  Mai  2011

Ortsberichterstatter   Joh. Ehrenberger
Tel. 089 - 8126068 od. 0171-6526068


 Berichtigung
richtige email: ABF-Ehrenberger@online.de
oder ab sofort auch:   Info@Abtsdorf.eu

    
 Altes und Neues aus    “Abtsdorf”

   
Schon im Jahre 1879 wurde in Abtsdorf eine Firma gegründet, “Simon Steińs Söhne OHG” dort wurde Garn u. Tuch hergestellt, sodann  Grundstücke angekauft, das heißt von Demel Nr. 202 u. 220 sowie von Alois Portele aus Nr. 227, also  von den damaligen  Bauern erworben,  um eine neue Fabrik zu bauen, dies erfolgte ab 1907 und ab der Betriebseröffnung 1909 wurde dort  Leinen und Textilien gewebt und Garn gesponnen.
Die damaligen Leitenden Angestellten waren Direktor Franz Prax, Technik Franz Frodl, Appreteur Johann Demel, Weberei Rudolf Mittner. (müsste der Vater von Karl Mittner - Damals in Abtsdorf - sein.)  Die damaligen Eigentümer sorgten sich auch um die Mitarbeiter und errichteten ein Einfamilienhaus und ein Wohnhaus mit 4 Wohnungen.  Die Haus Nummern waren 323, 324, 325, die Besitzverhältnisse waren bis Sept. 1938 wie angegeben.  Bis zum Kriegsende lief  der Betrieb unter Rücker, danach hieß die Fabrik  Vertex.    (Beilage: Foto Fabrik mit Wohnhaus,   Foto die leitenden Angestellten aus SHJB 1999) 



In Abtsdorf gibt es nun einen neuen Fabrikbesitzer, ein arabischer Eigentümer, er wohnt mit seiner Familie in Leitomischl und hat in Abtsdorf noch weitere Besitztümer erworben.
Dies ist ein  Kleidersortierbetrieb und  arbeitet für die Versorgung “der armen Länder”. 
Einige Fluren sind von einem Herrn Kohl angekauft worden, (oder gepachtet worden) dort wird nun Landwirtschaft und mit ca 100 Schweinen u. ca 300 Rindern  Viehzucht  betrieben.
In Richtung Dittersdorf wird eine Biostation betrieben und weitere große Folienbauten auf Eisengestellen werden errichtet.
Die Bewirtschaftung der großen Teiche erfolgt noch immer von Leitomischl aus, nur hatte man früher für jeden Teich einen Aufseher, heute nur noch einen Einzigen  für alle Teiche,  und im Zeitalter der Handys hat dieser Aufseher sehr schlechte Erfolge beim ertappen von Dieben, bewacht er einen der Teiche so wird am anderen gefischt, und umgekehrt, da kann niemand wirklich von Überwachen sprechen.

 

der Sternteich und das Wild:
 
Als Gründer der Teichwirtschaft gilt der Bischof Johann I.  in Leitomischl, 1344 bis 1353.
Die Abtsdorfer Teiche, z.Bsp.  den  Sternteich soll  Bischof Adalbert von Sternberg bereits ca 1378 angelegt haben, damals nur vom Westufer bis zur Insel, erst in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts  wurde der Teich unter  Friedrich von Trautmanndorf   auf die heutige   Größe erweitert.
Der  dazu benötigte Grund u.  Boden wurde vom damals freien “STERNHOF” erworben.
(Der Sternhof ist das Geburtshaus der Familie Antes.) 
Der Sternteich wurde   zweitweise trocken gelegt und an die Landwirte ein / zwei Jahre lang verpachtet,  seit 1925 steht der Teich immer unter Wasser.  Damals in der  K&K Monarchie brachten  die bewirtschafteten Fischzuchten allein aus dem Sternteich bereits  erhebliche Gewinne.   
1933 wurde ein Bruttogewinn von  1.120.000,00 Kronen durch den Fischverkauf  erwirtschaftet.
Die Fischknechte verdienten damals bereits ca   70 Kronen täglich, ein Kilo Karpfen kostete damals ca 12  Kronen.   Diese Preise sind ja fast mit den heutigen Euros vergleichbar.  Ob aber der heute erwirtschaftete   Gewinn ähnlich ist, wollen wir bezweifeln.


In und um Abtsdorf war auch die Jagd reglementiert, so waren die Thurn u. Taxis - aber auch die Äbte u.  Klostervorsteher für die Jagd zuständig und die Förster u. Forstgehilfen waren für die Hege zuständig.
Auch in den Zeiten des Kommunismus wurde  die Jagd organisiert, das Fleisch registriert und auch an die Geschäfte und  Hotels verkauft.   Heute streunen nicht nur verwilderte Hunde umher, sondern auch  wieder Wilderer, es gibt seit ca 1950 wieder eine erhebliche Zahl von Wildschweinen, welche die Flure aber auch Felder der Bauern verwüsten.  Auch viele Füchse interessieren sich nun für die Hühnerställe.

 Die  jungen Leute dürfen nicht zur Jagd, auf die Grundstücke und  Höfe aufpassen ist auch für viele junge Leute keine Aufgabe,  sie vergnügen sich lieber mit Football, Volleyball usw.  
Fisch - und  Wildfleischwochen wären ja für Besucher u. Touristen auch interessant, aber z.Bsp. das Hotel Ungar in  Zwittau, später Slavia hat bereits vor Jahren ein Italiener mit sehr vielen Versprechungen erworben, es aber bis heute nicht eröffnet.
   
   Diamantene HOCHZEIT!

Zwar verspätet  aber trotzdem sehr sehr  herzlich gratulieren wir  den Eheleuten Franz und Anna WURST,  sie feierten bereits am 23. Dez. 2010 in Schlotheim in Thüringen ihre diamantene Hochzeit.
Frau Anna Wurst stammt aus Podersam bei Saatz.

Der Vater von Franz Wurst stammte vom Triebitzer Erbgericht ab und war Bauer sowie Langholzfuhrwerker. 
Außerdem war er zwei Wahlperioden lang ein vorbildlicher Bürgermeister vom “Markt Abtsdorf”  
Es war eine sehr musikalische Bauernfamilie, die Mutter Heimatdichterin.  Sohn Emil war Bauer in Tathsdorf und fiel bereits 1945 beim Kampf um Darmstadt.  Sohn Otto fiel mit nur 16 Jahren an der Ostfront.  
Eine Tochter schaffte es noch mit dem letzten Schiff 1939 nach Amerika und lebt dort noch hochbetagt in New York.   Die Tochter  “Emmi” lebt mit Kindern u. Enkelkindern in Würthemberg.

Familie Wurst, Hartmann und Antes wurden am 28.06.1945 aus dem Schönhengstgau  vertrieben und zusammengepfercht im offenen Kohlewaggon   Opfer der wilden   Vertreibungen, sie irrten sodann viele Wochen durch die russische Zone, erst später in Schlotheim fanden sie eine Bleibe.  Dort betrieben Franz u. Anna Wurst eine Gaststätte, welche heute der Sohn weiterführt.   Franz Wurst ist immer noch begeisterter  Jäger.  Wir wünschen Ihnen noch lange und beste Gesundheit.
(Mitteilung von H. Cyril Antes.)


   WIR   GRATULIEREN !



Zum 88 igsten Geburtstag:   Frau   Ponza Aloisia, geb. In Königsberg 1, am 01.05.1923 in der  Böttgersiedlung Nr. 11 in 95100 Selb.
Zum 87. Geb. Frau Demel Sophie, geb. Huschka Nr. 257 / 378, am 09.05.1924 im Sandbergweg Nr. 18 in 94474 Vilshofen,  
Zum 84.Geb. Frau Demel Elisabeth, Nr. 12, am 28.05.1927 Am Wachberg Nr. 76 in 50374 Erftstadt 18.
Und gleicher Tag:  Herrn Huschka Franz, am 28.05.1927 in der Schuckertstr. Nr. 8 in 90459 Nürnberg.
Zum 82. Geb. Frau Peschl Anni, geb. Hikele, Nr. 63, am 01.05.1929 in Syfferstr. Nr. 41 in 70197 Stuttgart. 
zum 81. Geb. Herr Alois Schmidt, Nr. 355, am 03.05.1930 in der Herm-Frankestr. Nr. 2 in 06556 Artern
Auch allen anderen Geburtstagskindern wünschen wir alles Gute schöne Feier im Kreise der Kinder und  Enkel, sowie noch viele Jahre bei bester Gesundheit.
   

WIR   BETRAUERN !

Frau Klara Nagl, leider war es nicht bekannt, dass Frau Nagl geborene Ederle aus Schwaben, bereits 1997 in Speyer verstarb. Diese Mitteilung erhielten wir von Herrn Alfred Nagl, Abtsdorf Nr. 242, welcher sich nun nach längerem Krankenhausaufenthalt wieder zu Hause in Speyer erholt. Wir wünschen ihm gute und schnelle Genesung.

 

 

Wird ergänzt: !!!! ...................

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